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M.Sc. thesis (Diplom)

GEOLOGISCHE KARTE DER REGION NORDWESTLICH VON LA VID, KANTABRISCHES GEBIRGE, NORD-SPANIEN

 

Die vorliegende geologische Kartierung im Maßstab 1:10.000 wurde im Rahmen einer Diplomarbeit am GeoZentrum Nordbayern der FAU Erlangen-Nürnberg angefertigt. Die Karte umfasst ein Gebiet von ca. 20 km² Ausdehnung nordwestlich der Ortschaft La Vid in der südlichen Kantabrischen Zone (Kantabrisches Gebirge, NW-Spanien). Das Arbeitsgebiet beinhaltet im N die regional strukturprägenden Rozo- und Correcilla-Überschiebungen. Im E wird es vom Río Bernesga begrenzt und erstreckt sich etwa 5 km nach W. Es liegt innerhalb der strukturellen Rozo- und Pozo-Einheiten, die Teil der Somiedo-Correcilla-Einheit sind. Die Arbeit gibt eine Einführung in die historische Geologie, Sedimentologie und strukturelle Geschichte des Kantabrischen Gebirges vom oberen Präkambrium bis zum Mesozoikum auf Basis einer Literatur-Recherche. Die Eigenschaften der kartierten lithologischen Einheiten werden auf Grundlage von Geländebeobachtungen und petrographisch anhand der Dünnschliff-Mikroskopie charakterisiert. Die kartierten geologischen Einheiten umfassen eine Serie von siliziklastischen und karbonatischen Schelf- und Beckensedimenten mit Altern von Kambrium bis Karbon, in denen mehrere transgressive und regressive Sedimentationszyklen überliefert sind. Die paläozoischen Sedimente der Kantabrischen Zone wurden am nördlichen Kontinentalrand Gondwanas abgelagert und später während der Variszischen Orogenese im Karbon und Perm stark tektonisch deformiert. Als Vorland-Falten- und Überschiebungsgürtel des Variszischen Orogens ist das Kantabrische Gebirge von einem vielfältigen strukturgeologischen Inventar geprägt, wie z.B. weiträumigen Decken-Überschiebungen, Schuppenstrukturen, Faltenbau und Störungen. Durch die erneute Deformation während der Alpidischen Orogenese im Tertiär wurde das Kantabrische Gebirge herausgehoben und zahlreiche variszische Störungssysteme wurden reaktiviert. Auf Basis von über 600 Gefüge-Messwerten, einem geologischen N-S-Profil von 4,8 km Länge zwischen La Vid und Villamanín sowie einem strukturgeologischen Detailprofil im Maßstab 1:5000 südlich von Rodiezmo werden die geologischen Strukturen im Arbeitsgebiet untersucht und eine Interpretation vorgestellt.

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